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Das Stillkissen – große Hilfe in jeder Lage

Vielleicht stehst du gerade vor der Entscheidung, welches Stillkissen du dir anschaffen solltest? Oder du fragst dich, ob sich die Anschaffung überhaupt lohnt und was du nach der Stillzeit damit anfangen kannst? Hier findest du meine Anregungen, die dir die Entscheidung erleichtern können.

Zu den Tipps

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Das Stillkissen in Schwangerschaft und Stillzeit …

Mir hat mein Stillkissen in der Stillzeit sehr gute Dienste erwiesen – und auch schon davor. In der Schwangerschaft habe ich es zur bequemen Lagerung in der Seitenlage benutzt, so konnte ich meinen Bauch entlasten. Oder ich habe es als Polster und zur Druckentlastung zwischen meine Beine gelegt. In der Stillzeit ist ein Stillkissen natürlich besonders hilfreich. Ich habe gerne im Liegen gestillt, weil es einfach bequemer für mich war und mein Kind danach tagsüber auf meinem Bett weiterschlafen konnte. Besonders in den ersten Tagen nach der Geburt habe ich das Stillkissen beim Stillen als Kopfkissen benutzt: Dadurch, dass mein Kopf etwas höher lag, konnte ich gut sehen, wie mein Kind an der Brust trinkt.

Wenn du dein Baby im Sitzen stillen oder füttern willst, entlastet das Stillkissen deinen Rücken: Du kannst das Kissen einfach auf deinen Schoß und dein Baby darauflegen. Damit sein Mund auf der Höhe der Brustwarze ist, brauchst du vielleicht noch weitere Kissen zum Unterlegen. Nicht nur für das Stillen in der sogenannten Wiegeposition ist das Stillkissen eine ideale Lagerhilfe. Auch wenn dein Baby an deiner Außenseite liegt, im sogenannten Fußballerhandgriff, unterstützt es euch. Passe die Höhe immer durch weitere Kissen an, damit deine Haltung möglichst aufrecht ist und dein Rücken geschont wird.   

… und danach

Wenn dein Kind etwas größer ist und in seinem eigenen Bett schläft, kannst du das harte Kopfteil oder den Rausfallschutz damit polstern. Im Kinder- und Jugendbett macht sich das Kissen ideal vor der kühlen Zimmerwand. Für ein Kleinkind ist das Stillkissen zu groß und besonders im ersten Lebensjahr nicht geeignet, da es die Luftzirkulation um das Gesicht des Säuglings beeinträchtigen kann. Auch im Jugend- und Erwachsenenalter kann das Stillkissen noch gut als Lesekissen verwendet werden.

Welches Stillkissen passt zu dir?

Es gibt ein großes Angebot an Stillkissen in verschiedenen Größen, Formen und Füllmaterialien. Als ich selbst noch gestillt habe, habe ich mir unterschiedliche Kissen angeschafft und ausprobiert. Am besten bewährt hat sich bei mir ein Kissen in Halbmondform. Achte beim Kauf darauf, dass dein Kissen nicht zu klein, aber auch nicht zu groß und schwer ist.

Welcher Bezug?

Ich habe ein Stillkissen von einem Hersteller gewählt, der schon lange am Markt ist und schadstoffgeprüftes Material verwendet. Trotzdem solltest du dein Stillkissen vor der ersten Verwendung unbedingt waschen. Gut ist es, wenn der Bezug aus Baumwolle in einer hellen oder warmen Farbe ist, das Motiv sollte eher schlicht sein. Diese Bezüge sind immer noch schwer zu bekommen. Die meisten Farben und Motive orientieren sich am Geschmack der Eltern: Von neutralen Grautönen bis hin zu unruhigen Kindermotiven ist vieles im Angebot. Für ein Neugeborenes eignet sich ein einfarbiger roter Stoff am besten, der an die Farbe des Gebärmuttermuskels erinnert und dem Kind so Geborgenheit vermittelt.  Am besten ist es, wenn du dir gleich zwei oder drei Bezüge für dein Stillkissen zulegst, damit du diese regelmäßig waschen kannst. Wenn du dir einmal einen Stillkissenbezug gekauft hast, kannst du ihn anschließend als Vorlage nutzen, um dir weitere kindgerechte Bezüge zu nähen oder nähen zu lassen.

Ich wünsche dir und deinem Kind eine schöne Zeit mit eurem Stillkissen!

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