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waldorfbasar-header.jpg Wachstum + Entwicklung

Diese Zeit - wie sie uns bewegt

Covid-19 hat uns vieles beschert. Zum Beispiel Zeit. Was haben wir geputzt, gepuzzelt, gemalt und gewerkelt. Doch was tun mit all den Unikaten? Diese Frage stellen sich auch die Waldorfeinrichtungen nachdem die Martinimärkte abgesagt wurden.

Unsere Kollegin Juliane hat einen tollen Tipp für alle, die noch auf der Suche nach liebevoll gestalteten Weihnachtsgeschenken sind.

„Die Schule meiner Kinder, die Freie Waldorfschule Filstal beteiligt sich ebenfalls am Online-Waldorfbasar und die Einnahmen kommen einem guten Zweck zu Gute. Schönes schenken und spenden in einem ist doch die perfekte Kombination.“

Gastbeitrag von Juliane

Lasst andere teilhaben

Ich habe einen Mantel für meine Nichte genäht. Ein furchtbar kompliziertes Projekt – mit Reverskragen und Eingrifftaschen und lauter Schnickschnack. Sogar einen Nähkurs habe ich besucht, digital, sechs Wochen jeden Donnerstag. Das Ende vom Lied? Meine Nichte mag den Mantel nicht.

So wie mir geht es gerade vielen: Deutschland werkelt und will sein Selbstgemachtes unter die Leute bringen. Der WhatsApp Status meiner Freunde ist voll von Masken, Häkeltieren oder Mützen. Reichweite: abhängig von der Kontakteliste. Ein Problem, das auch die Waldorfeinrichtungen haben.

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Nachdem die Martinimärkte abgesagt wurden, bleiben sie auf ihren gefilzten Winterkönigen, den Waldorfpuppen und den gezogenen Kerzen sitzen.

Raffael Waldow vom Waldow Verlag hatte da eine gute Idee: Er gründete eine digitale Plattform – gebührenfrei – den Online-Waldorfbasar. Hier stellen über 40 Waldorfeinrichtungen und Künstler, die die Einnahmen spenden, ihr Handwerk aus. Nun könnte man meinen, Waldorf und online beißt sich und irgendwie fühlt es sich auch so an. Doch auch das hat die Krise gebracht: Oma kann jetzt zoomen, arbeiten geht von Zuhause aus und die Martinimärkte gehen nun eben online. Je mehr, desto besser.

Wie sich der digitale Handel lohnt – und wie nicht

Beim großen Lockdown im Frühjahr gab es vor allem einen Gewinner: den Online-Giganten Amazon. Er hat, was Anderen fehlt: die digitale Reichweite. Wie soll da ein einzelner dagegenhalten? Wenn wir nur eine Sache aus der Corona-Krise lernen, dann, dass wir gemeinsam stärker sind, als jeder für sich allein. Niemand ist eine Insel, sagte John Donne. Das gilt in diesen Zeiten mehr denn je. Deshalb macht der Online-Waldorfbasar eines richtig: Er bietet Einzelnen eine gemeinsame Plattform und bündelt die Kräfte. Das stärkt den kleinsten Anbieter und multipliziert die Wahrnehmung. Deshalb unterstützen wir den Online-Basar, deshalb laden wir dich ein, mit ein paar Klicks von deinem Sofa, deinem Küchentisch oder wo auch immer du gerade bist, digital durch den Online-Waldorfbasar zu schlendern. Bis zum 6. Januar 2021 kannst du dort Unikate finden; und für letzte Weihnachtsgeschenke ist es auch noch nicht zu spät.

Und was mache ich mit meinem Mantel? Ich kenne da so eine Plattform – online, versteht sich.

 

 

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