Gesunde Verdauung mit Hilfe aus der Natur
Magen und Darm

Unser Verdauungssystem ist vom Mund über den Magen bis zum Enddarm ein durchgängiges, nach außen offenes System, eine nach innen gestülpte Außenwelt.

Mit 8 m Länge und einer Gesamt oberfläche von mehr als 200 m² bildet es eine imposante Grenze zum Inneren des Menschen, ist Wächter über die Aufnahme neuer Substanzen und bewältigt die wichtige Aufgabe, von außen aufgenommene Nahrung, also eigentlich körperfremde Stoffe so zu verarbeiten, dass der Körper sie akzeptiert und aufnehmen kann.

Nachdem der Magen mithilfe der Magensäure die Nahrung zerkleinert und Bakterien abgetötet hat, zerlegen die Verdauungssäfte des Dünndarms den Nahrungsbrei in seine Einzelbausteine. Ihm helfen dabei Sekrete der Galle und der Bauspeicheldrüse. Im sich anschließenden unteren Dünndarm und im Dickdarm werden dem Nahrungsbrei Flüssigkeit und für den Körper wichtige Stoffe wie Salze entzogen: Der Darminhalt wird dadurch eingedickt. Im Dickdarm helfen dabei an die 400 verschiedene Bakterienarten mit, die teilweise sogar lebensnotwendige Stoffe produzieren, z. B. Vitamin K. Am Ende des Dickdarms wird der nicht verwertbare Rest der Nahrung ausgeschieden.