Augen entspannen - Übungen für den Alltag
Entspannungsübungen – so unterstützt du deine Augen
Unsere Augen müssen jeden Tag viel leisten - besonders bei Bildschirmarbeit. Mit einfachen Übungen und kleinen Alltagsroutinen kannst du deine Augen entspannen, die Durchblutung fördern und trockenen, müden oder gereizten Augen vorbeugen.
Augenfreundliche Gewohnheiten im Alltag
- Gönn deinen Augen regelmäßige Ruhepausen und lass dabei, wenn möglich, den Blick in die Ferne schweifen – oder entspann für einen Moment mit geschlossenen Augen.
- Stell den Bildschirm so ein, dass dein Blick leicht nach unten gesenkt ist. So unterstützt du einen natürlichen Lidschlag und eine gute Befeuchtung deiner Augen.
- Achte generell auf eine entspannte Nackenmuskulatur, das wirkt sich positiv auf deine Sehleistung aus und kann dazu beitragen, Kopfschmerzen zu vermeiden.
- Sorge für ein angenehmes Raumklima, u. a. durch regelmäßiges Lüften, vermeide aber Zugluft.
- Trinke viel, denn ein ausreichender Flüssigkeitshaushalt unterstützt den Tränenfilm und hält die Augen feucht.
- Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln, sowie einer ausreichenden Omega-3-Zufuhr. Denn auch im Auge reichern sich unnatürliche Stoffe an, nicht nur in den inneren Organen. Gerade im Auge findet ein hoher Stoffwechsel statt.
Drei einfache Entspannungsübungen für deine Augen
Sicherlich kennst du es auch: Lange Bildschirmarbeit belastet die Augen. Das Gute ist: Mit regelmäßigen Pausen und ein paar einfachen Übungen kannst du deine Augen stärken.
1
Ohren kneten
Für diese Übungen dreh den Kopf zunächst einmal nach links und einmal nach rechts, ohne dabei den Oberkörper zu bewegen, und merke dir jeweils wie weit du auf jeder Seite sehen kannst. Dann nimm die Arme über Kreuz und knete das jeweils entgegengesetzte Ohrläppchen. Diese Massage führst du dreimal von oben bis unten durch. Jetzt probierst du, wie weit du den Kopf nach dieser Übung zur Seite drehen kannst.
2
Gähnen
Um den Körper und auch den Augen ein bisschen Entspannung zu gönnen, einfach zwischendurch laut und herzhaft gähnen. Dazu einfach den Unterkiefer locker fallen lassen. Wichtig: Nicht die Hand vor den Mund nehmen, sondern einfach dem Impuls des Gähnens nachgeben. Dies sorgt für Entspannung, zusätzlich werden die Augen befeuchtet. Darüber hinaus ist die Übung gut für den ganzen Körper, nicht nur für die Augen – die Entspannung ist anschließend direkt spürbar.
3
Nasenspitze fokussieren
Versuch bei dieser Übung, für ein bis zwei Sekunden die Nasenspitze mit beiden Augen zu fokussieren. Fällt dir das schwer? Gerade wenn du unter Altersweitsichtigkeit leidest, also in der Nähe nicht mehr gut scharf sehen kannst, solltest du diese Übung immer mal wieder machen.
Weitere Tipps für zwischendurch
- Palmieren
Reibe deine Hände aneinander, bis sie warm sind, und lege sie dann für 15 Sekunden auf deine geschlossenen Augen. - Augenhöhlenmassage
Massiere mit den Fingerkuppen der Ring- und Zeigefinger den knöchernen Rand deiner Augenhöhle. Beginne bei der Nase und arbeite dich über die Augenbrauen bis zur Schläfe vor. - Öfter blinzeln
Blinzeln ist wichtig, denn durch den Lidschlag wird das Auge befeuchtet. Versuch, während der Bildschirmarbeit bewusst häufiger zu blinzeln. - In die Ferne sehen
Schau öfter einmal in die Ferne, zum Beispiel aus dem Fenster. Das entspannt die Ziliarmuskulatur, also die feinen Augenmuskeln rund um die Linse, die dem Auge helfen, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. - Augen mit Wasser benetzen
Lass Wasser in beide Hände laufen und benetze damit deine geschlossenen Augen 10- bis 15-mal, am besten abwechselnd kalt und warm. Das fördert die Durchblutung der vorderen Augenpartie.
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