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Machen + Gestalten

Wir basteln schöne Karten mit gepressten Blumen

Bestimmt kennt ihr die Situation: Ihr geht mit eurem Kind spazieren und irgendwann kommt es mit einer Blume auf euch zu, reicht sie euch und sagt mit leuchtenden Augen: „Das ist für dich“. Ihr nehmt die Blume dankbar entgegen, haltet sie in der Hand und würdet dieses Geschenk gerne würdigen. Aber wie? Für eine Blumenvase sind diese schönen Gaben oft zu klein, außerdem haben sie gar keinen Stiel. Wegwerfen wollt ihr sie auch nicht, da sie mit so viel Liebe und Hingabe gepflückt wurden.

Manchmal legen wir die Blumen deshalb daheim in ein kleines Schlüsselchen mit Wasser und lassen sie schwimmen. Oder wir trocknen sie und basteln daraus schöne Blumenkarten, die wir dann an Freunde und Verwandte schicken oder als Geschenkkarten nutzen.

Und so geht es:

Lass andere teilhaben

Für die Karten sollten die Blumen so frisch wie möglich gepresst werden, am besten mit einer kleinen Blumenpresse oder einem dicken Buch, in dem sie dann fünf bis sechs Tage ruhen.

Wildblumen verwelken sehr schnell. Wenn ihr mehrere Stunden unterwegs seid, kann es passieren, dass die Blumen zuhause nicht mehr so schön aussehen. Deswegen habe ich mir angewöhnt, immer ein kleines Büchlein im Rucksack zu haben (oft mein Kalender), in dem ich die Blumen erstmal pressen kann. Zuhause legen wir sie dann sorgfältig in die Blumenpresse oder in ein Buch.

Karten basteln ist nicht schwer, und meine sechsjährige Tochter macht dabei schon vieles selber. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Karten zu basteln. In unserer Familie machen wir das so:

Was ihr braucht:

  • Gepresste Blumen
  • Aquarellpapier und weißes Ölpapier
  • Einen Stift, ein Lineal und einen Klebestick
  • Eine Schere und eventuell eine Konturschere
  • Einen Cutter und eine stabile, schnittfeste Unterlage
  • Aquarellfarben oder Wachsfarben
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Schneidet aus dem Aquarellpapier ein größeres (20 cm x 15 cm) und ein kleineres Rechteck (10 cm x  15 cm) aus. Das größere Rechteck faltet ihr in der Mitte.  

Das kleine Rechteck könnt ihr jetzt farbig gestalten. Wir benutzen gerne Aquarellfarben oder Wachsfarben, aber ihr könnt es auch mit Buntstiften machen. Diesen Schritt wird dein Kind bestimmt gerne übernehmen. Wenn ihr Aquarellfarben benutzt habt, solltet ihr jetzt warten, bis das Papier trocken ist. Danach könnt ihr die Ränder mit einer Konturschere schön in Form bringen.  

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Das große Rechteck klappt ihr auf, auf das kleine Rechteck zeichnet ihr mit dem Stift ein Fenster. Jetzt legt ihr das kleine Rechteck auf das große. Mit dem Cutter oder der Schere schneidet ihr jetzt aus beiden Blättern ein Fenster aus, das kleine Rechteck wird so zum Rahmen.

Diesen Schritt solltet ihr auf der Unterlage ausführen. Achtung: Cutter sind in der Regel sehr scharf und man kann leicht damit abrutschen. Mit dem Cutter sollten nur die Erwachsenen arbeiten!

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Jetzt schneidet ihr auch aus dem Ölpapier ein kleineres Rechteck (9,5 cm x 14,5 cm) und klebt es auf die Karte, und zwar da, wo das „Fenster“ ist. Auf das Ölpapier klebt ihr die Blumen. Statt den Kleber auf die Blumen zu bringen, ist es einfacher, den Kleber durch leichtes Tupfen auf das Papier aufzutragen, dann die Blumen draufzulegen und sanft mit den Fingern festzudrücken. 

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Zum Schluss klebt ihr das kleinere bunte Rechteck, also den Rahmen, auf das größere Rechteck, also auf die Karte. Die Ränder des Fensters sollten so genau wie möglich übereinanderliegen.  

Fertig!

Eine einfachere Variante, die auch für kleinere Kinder geeignet ist, geht so:

Schneidet aus dem Aquarellpapier ein größeres Rechteck (20 cm x 15 cm) und faltet es in der Mitte. Dein Kind kann darin ein Bild malen und ihr klebt dann einfach die Blumen drauf!

Schnell und einfach gemacht und trotzdem schön!

Ich wünsche euch und euren Kindern viel Spaß beim Basteln!

Lass andere teilhaben

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Winter - der stille Begleiter

Welch eine Freude ist es, morgens aus dem Fenster zu schauen und den Garten tief verschneit vorzufinden. Oder bei einem langen Winterspaziergang den Spuren der Tiere im Schnee zu folgen. Und danach lockt eine heiße Schokolade wieder ins warme Zuhause.

Der Winter schenkt uns stille Landschaften, lange Abende und Kerzenschein. Und je stärker die Farben in der Natur weichen, je mehr sich das Leben in sich selbst zurückzieht, desto gemütlicher wird es in der Stube. Jetzt ist die Zeit zum Malen, Basteln und Dekorieren, zum Kochen, Backen und Geschichten erzählen.

Sicher wunderst auch du dich manchmal, welche Geduld und Geschicklichkeit deine Kinder jetzt aufbringen, mit wie viel Fantasie sie sich neue Spiele ausdenken und wie aufmerksam sie den Geschichten zuhören. Auch dies schenkt der Winter uns.

Hier findest du Ideen und Inspirationen, wie du und dein Kind den Winter mit allen Sinnen erleben können: durch Spiele und Erzählungen, durch Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes aus Naturmaterialien und durch Experimente mit Schnee und Eis. Wir wünschen dir viel Freude beim Ausprobieren und natürlich viel Gesundheit.

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