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Fruchtleder als Snack – gesund und selbstgemacht

Wer kennt das nicht? Das Obst zuhause hat kleine braune Stellen und keiner möchte es mehr essen. Aber für die Herstellung von Fruchtleder eignet sich das Obst nun ganz wunderbar – ein leckerer veganer Snack für zwischendurch, super für unterwegs und lange haltbar. Aber auch frisches Obst oder Obst aus der Tiefkühltruhe (wenn mal wieder Platz geschaffen werden muss) lässt sich super verwerten.

Das fruchtige Ergebnis liefert zudem Ballaststoffe, Vitamine und hat eine natürliche Süße. Fruchtleder selbst herstellen ist einfach, verwertet Obstreste und reduziert Abfall.



Und so geht`s

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Was ist eigentlich Fruchtleder?

Fruchtleder besteht aus püriertem Obst, dass im Backofen, Dörrapparat oder in der Sonne langsam getrocknet wird, bis eine dünne lederartige Konsistenz entsteht. Also eigentlich ist es getrocknetes Fruchtpüree. In Streifen geschnitten und in einem Glas verpackt, lässt es sich prima lagern.

Schon vor vielen Jahrhunderten haben Menschen in Zentralasien, im Nahen Osten oder Nordamerika Früchte auf diese Weise haltbar gemacht. Die pürierten Früchte wurden auf Tücher gestrichen und über dem Feuer oder der Sonne getrocknet.

Der Snack kommt ohne Zusatzstoffe aus und du kannst nach Lust und Laune entscheiden, welches Obst du gerne verwenden möchtest.  Es kann Beerenobst (wie z.B. Erdbeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren) verwendet werden, Äpfel, Bananen, Mangos, Pfirsiche, Kirschen. Auch Kiwis oder Maracuja sind geeignet. Optional können auch Gewürze wie Vanille, Kardamom, Zimt oder Rosmarin ergänzt werden, um den Geschmack ein bisschen zu variieren. Eine Kombination aus säuerlich und süß ist auch spannend und wenn die Süße fehlt, kann auch immer noch ein bisschen Honig oder Ahornsirup hinzugefügt werden. Gehackte Nüsse oder Sesam geben noch eine besondere Note und hier kann auch einfach ausprobiert werden – mmh lecker. 😊

Zutaten & Equipment

  • Obst (frisch oder aufgetaut, am besten sehr reif)
  • Optional Gewürze oder „Süße“
  • Mixer oder Pürierstab
  • Backblech oder Dörrgerät, Sonne geht auch ;)
  • Backpapier oder Silikonmatte
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So geht’s

Früchte vorbereiten

Obst waschen und putzen. Wenn nötig Stiele oder Kerne entfernen. Jetzt kann man entscheiden, ob man das Obst frisch oder gekocht verwenden möchte. Äpfel oder Kirschen eignen sich besser in gekochtem Zustand und die pürierte Masse wird cremiger. Erdbeeren aber lassen sich super frisch verarbeiten.

Das Obst in einem Topf langsam erwärmen. Die Früchte ein paar Minuten leicht köcheln und ziehen lassen. Herd dann ausschalten.

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Pürieren

Mit einem Mixer die Früchte pürieren, bis eine homogene Masse entsteht. Jetzt können auch ggf. die Gewürze oder Honig etc. hinzugefügt und das Mus abgeschmeckt werden.

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Trocknen

Backpapier auf den Gittern des Dörrautomaten auslegen oder ein Backblech mit Backpapier oder einer Silikonmatte vorbereiten. Die Fruchtpaste gleichmäßig auf das Backpapier auftragen und verstreichen – nicht dicker als maximal 0,5 cm. Ist die Schicht dicker, trocknet das Fruchtleder schlechter und du riskierst, dass sich Schimmel bildet.

Im Ofen: Wir stellen den Ofen auf ca. 50–60 °C (Ober-/Unterhitze, keine Umluft) und lassen die Masse 6 – 10 Stunden trocknen. In die Ofentür klemmen wir einen Holzkochlöffel, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Hier muss man aber auch ein bisschen ausprobieren, da jeder Ofen doch so seine Eigenheiten hat.

Im Dörrgerät: 45–55 °C für 6 – 12 Stunden – oft einfacher, da die Temperatur konstant bleibt.

Jetzt bei den heißen Temperaturen und dem vielen Sonnenschein lässt sich das Fruchtleder tatsächlich auch super in der Sonne trocknen – nach einem Tag war es bei mir fertig. Ganz ohne Strom…

Da ein Backofen deutlich mehr Energie benötigt als ein Dörrgerät, lohnt es sich im Backofen gleich viel Fruchtleder auf einmal herzustellen. Wer viel Obst oder auch Gemüse z.B. in seinem Garten anbaut und es gerne haltbar machen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung eines Dörrapparates sicherlich. Egal ob Apfelringe, getrocknete Tomaten oder Pilze, Bananenchips, Fruchtleder – ein Dörrappart bietet viele Möglichkeiten.

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Dein Fruchtleder ist fertig!
Das Fruchtleder ist fertig, wenn es abgekühlt, nicht mehr klebrig ist und sich gut vom Papier lösen lässt. Wir schneiden es mit einer sauberen Schere in Streifen und rollen es auf oder es kann auch in andere Formen geschnitten werden.

Lagern
In einem luftdichten Behälter bleibt es mehrere Wochen haltbar. Ausschlaggebend für die Haltbarkeit ist, dass das fertige Fruchtleder gut durchgetrocknet ist.

Unsere Kinder lieben den Snack und haben auch bei der Zubereitung gerne mitgeholfen, angefangen z.B. beim Ernten der Johannisbeeren oder pürieren. Favorit ist eindeutig das Fruchtleder aus Erdbeeren!

Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren - der Geschmacks-Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 😊

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Sigrid SCHIGULSKI

Super interessant , mal ausprobieren .Zauberwort= FRUCHTLEDER !!!


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Die Sonne scheint, es duftet nach Rosen und Erdbeereis und die Natur steht in voller Pracht: Es ist Sommer. Vielleicht habt ihr gerade im Garten eine Menge zu tun, aber das Allerwichtigste an warmen Sommer-Nachmittagen ist: sich Zeit zu nehmen, um dem Summen der Bienen zu lauschen und den Garten oder eine Wiese einfach zu genießen. Am besten mit einem Glas selbstgemachter Kräuterlimonade in der Hand. Viele weitere Idee, wie du den Sommer mit deinem Kind erleben kannst, findest du hier im Naturwichte Blog. Lass dich überraschen!

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