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Heilpflanzenwissen

Augentrost, der Name ist Programm

Hat euch das Pflänzchen da gerade zugeblinzelt? Ihre Blüte mit den schön geschwungenen „Wimpern“ scheint sofort Blickkontakt aufzunehmen. Als Heilpflanze für gereizte und entzündete Augen tut sie das sozusagen professionell.

Also Augen auf und weiter lesen.

Hier kommt der Augentrost. 

Lass andere teilhaben

Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines

Dieser Satz aus dem Filmklassiker „Casablanca“ ist längst ein geflügeltes Wort geworden, vielleicht zieht es auch bei euch zu Hause ein. Denn dem Gegenüber beim Zuhören oder Zuprosten bewusst in die Augen zu schauen, stärkt die Verbindung. Wagt ihr ein kleines Experiment? Dann schließt die Augen und sagt, welche Augenfarbe die anderen am Tisch haben. Gar nicht so einfach. Außer bei der Euphrasia. Da lautet die richtige Antwort: gelb.

Blühender Augentrost (Euphrasia officinalis) auf der Wiese
Ein Wichtel übergibt einem Maulwurf einen Stängel Augentrost (aus Pepe und Sumselinchen von Daniela Drescher)

Der Name ist Programm

Euphrasia officinalis ist ihr korrekter Titel, aber die kleine Heilpflanze ist vor allem unter ihrem volkstümlichen Namen Augentrost bekannt. Er beschreibt sehr gut, was sie kann: eure Augen trösten. Auch in den Bezeichnungen anderer Heilpflanzen klingt die Wirkung bereits an. Denkt nur an die Brechnuss oder den Wundklee. Oft tragen Heilpflanzen gleich mehrere Beinamen, die für sich sprechen. Die Melisse zum Beispiel wird auch Herztrost genannt, der Eukalyptus Fieberbaum, die Schafgarbe Bauchwehkraut.

Nicht immer sind die Namen positiv besetzt. Der Augentrost muss sich die Bezeichnungen Heuschelm und Milchdieb gefallen lassen. Warum das?

Gestatten: ein Halbschmarotzer

Augentrost wächst auf Bergwiesen inmitten verschiedener Gräser. Die Gesellschaft ist ihm wichtig, weil er die benachbarten Pflanzen über seine Wurzeln anzapft und ihnen Mineralstoffe entzieht. So macht das ein Halbschmarotzer nun mal. Und so fällt die Heuernte auf einer Wiese mit Augentrost mitunter etwas geringer aus. Klarer Fall: Der „Heuschelm“ ist schuld. Wenn die Kühe deshalb weniger Futter bekommen und weniger Milch geben, liegt es natürlich am Augentrost, dem „Milchdieb“.

Von den Bäuerinnen und Bauern hat niemand etwas dagegen, wenn unser Wildsammler auftaucht und ein paar Kisten Augentrost erntet. Wollt ihr ihm dabei zusehen? In einem kurzen Film nimmt euch Martin Kienzler frühmorgens mit in den Schwarzwald.

Wiese im Schwarzwald im Sommer
Wildsammler Martin Kienzler bei der Euphrasia Ernte
Euphrasia Pflänzchen werden in einem grünem Korb gesammelt.
Mutter mit Baby auf dem Arm

Lasst euch trösten

Traditionell ist Augentrost die Heilpflanze bei geröteten, gereizten und tränenden Augen. Wir beziehen die Heilpflanzen für die Herstellung der WALA Euphrasia Augentropfen ausschließlich aus nachhaltiger Wildsammlung. Der Augentrost wird in den frühen Morgenstunden von Hand geerntet und noch am gleichen Tag verlesen und zu wässrigen Auszügen weiterverarbeitet. Augentrost dient bereits seit dem Mittelalter zur Behandlung von Augen – und die WALA Euphrasia Augentropfen gibt es schon seit über 90 Jahren.

*Pflichtangaben

Bunte Adleraugen basteln

Beim Kindergeburtstag oder einfach so – mit ein paar Wollresten und zwei Ästen lassen sich tolle Adleraugen wickeln. Hier geht es zur Anleitung.

Junge hält stolz sein fertiges Adlerauge in der Hand

*Pflichtangaben

Euphrasia Augentropfen

Euphrasia Augentropfen. Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Strukturierung des Flüssigkeitsorganismus im Augenbereich, z.B. katarrhalische Bindehautentzündung. Stand: Februar 2019. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Lass andere teilhaben

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Picknick im Grünen, Osterbasteleien im Kindergarten. Wie gut es tut, nach der Dunkelheit und Kälte mal wieder länger mit der Familie nach draußen zu gehen, in den Park oder in den Wald. Jeder Spaziergang wird zur Entdeckungsreise, denn die Natur wandelt sich täglich. Und sie bringt uns einiges mit, zum Beispiel frische Köstlichkeiten für die Küche und eine Fülle von Inspiration und Material zum Basteln.

Anregungen wie ihr den Frühling erleben könnt, findest du hier im Naturwichte Blog. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Jahreszeitentisch oder einem Osternest im Grünen? Lass dich überraschen.

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