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Die Hebamme an Ihrer Seite: vor, während und nach der Geburt

Hebammen sind ausgewiesene Expertinnen, wenn ein kleiner Mensch zur Welt kommt. Sie begleiten eine werdende Familie durch die Monate der Schwangerschaft, während der Geburt und in den Wochen danach. Es ist eine Arbeit, die medizinische Aspekte umfasst, aber weit darüber hinausgeht.

 

Julia Grebner, Hebamme und Vorsitzende des Vereins für Anthroposophische Hebammenkunde e.V. (VfAH), führt an: „Eine schwangere Frau hat viele Fragen, und sie braucht einen Raum, in dem sie diese vertrauensvoll stellen und ihre Ängste und Sorgen besprechen kann. Da Ängste und Unsicherheiten schlechte Geburtsbegleiter sind, gilt es die Gefühlsebene einer Frau mitzuberücksichtigen, um die Geburt von dieser Ebene aus mit vorzubereiten.“

Sie und Ihre Hebamme

Wie viel Hebamme Sie sich gönnen, entscheiden Sie selbst. Sie können zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrer Hebamme, bei Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin oder im Wechsel bei Arzt/Ärztin und Hebamme durchführen lassen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine geregelte Zahl von Vor- und Nachsorgeterminen wie auch für die Geburtshilfe – egal ob Sie zu Hause, im Geburtshaus oder im Krankenhaus entbinden, ob Ihre Hebamme freiberuflich arbeitet oder angestellt ist.

Es ist sinnvoll, sich frühzeitig um eine Hebamme zu kümmern. Bestimmt bekommen Sie wertvolle Tipps aus Ihrem Freundes- oder Kollegenkreis. Ansonsten können Sie sich auch direkt beim Deutschen Hebammenverband informieren oder die Suchfunktion auf www.hebammensuche.de nutzen.

Thema Vorsorge-Untersuchungen

Das Angebot an Vorsorge-Untersuchungen währen der Schwangerschaft ist groß. Welche passt zu Ihnen? Möchten Sie sich Ihrem Kind eher intuitiv oder mit Hilfe eines 3D-Ultraschalls nähern? Lassen sich Ihre Fragen besser in einem persönlichen Gespräch oder mit pränataler Diagnostik beantworten?

Wie gehen Sie mit den Ergebnissen zusätzlicher Tests um? Welche Haltung hat Ihr Partner? Es ist nicht immer einfach, sich bei derart vielen Optionen treu zu bleiben. Gehen Sie Ihren Weg. Und nutzen Sie Ihre Hebamme auch als Beraterin bei den vielen Entscheidungen, die in den nächsten Monaten anstehen.

„Hebammen sind für die gesamte werdende Familie da. Auf dass sich alle mit ihren Eigenheiten, Wünschen und Fähigkeiten wiederfinden können.“ Julia Grebe, Hebamme

Vertrauen ist ein guter Ratgeber

Wenn anstehende Entscheidungen von vielen Optionen, gut gemeinten Ratschlägen und teils widersprüchlichen Informationen begleitet werden, verliert sich mitunter ein elementares Gefühl: das Vertrauen. Dabei ist Vertrauen ein guter Ratgeber.

Das eigene Bauchgefühl

Vertrauen auf das eigene Bauchgefühl, auf die Erfahrung von ausgewählten Begleitern, auf die Weisheit der Natur, darauf, dass es schon gut gehen wird. Manchmal braucht es ein wenig Mut, um Vertrauen zu haben. Vor allem dann, wenn der eigene Weg von der Norm abweicht.

Lasst andere teilhaben

Zu den nächsten Entwicklungsphasen

Erstes Trimester: Zeit der Anpassung

Gleich in den ersten 12 Schwangerschaftswochen passiert unglaublich viel: Nicht nur, dass Sie von Ihrer Schwangerschaft erfahren und aus Ihrer Partnerschaft eine Elternschaft erwächst, auch der weibliche Körper stellt sich nun ganz in den Dienst des ungeborenen Kindes.

Zweites Trimester: Zeit der Gelassenheit

Die erste Aufregung, mögliche seelische und körperliche Anpassungsschwierigkeiten liegen hinter Ihnen – und die Geburt in noch ziemlich weiter Ferne. Im zweiten Drittel Ihrer Schwangerschaft fühlen Sie sich wahrscheinlich im Einklang mit sich, Ihrem Partner und Ihrem spürbar wachsenden Kind.

Drittes Trimester: Zeit des Wartens

In der Zeit vom siebten Schwangerschaftsmonat bis zur Entbindung, dem so genannten dritten Trimester oder Trimenon, bereitet sich Ihr Körper auf die immer näher rückende Geburt vor. Und auch Ihr Kind macht sich bereit.

Stillen: bewährte Tipps für Mama & Kind

Das Stillen beginnt schon kurz nach der Geburt, wenn Ihr Baby instinktiv nach der Brust sucht. Nehmen Sie sich vor allem in den ersten Wochen Zeit und Ruhe beim Stillen. Und entdecken Sie die wohltuende Stille, die im Stillen anklingt. Vielleicht müssen Sie Ihrem Partner oder älteren Kindern erklären, wie wichtig das jetzt für Sie ist. Nur so können Ihr Baby und Sie sich aufeinander einspielen und einen Rhythmus finden, der Ihnen beiden guttut. Stillzeiten sind wertvoll – auch wenn Sie nicht stillen, sondern Ihrem Kind die Flasche geben. Es sind Minuten der ungeteilten Zweisamkeit mit Ihrem Baby.

Wochenbett: so können Sie es genießen

Eine neue Zeit bricht an. Da ist plötzlich dieser kleiner Mensch: sichtbar, hörbar, greifbar, wunderbar. Das erste Zusammensein der Familie in den Stunden nach der Geburt schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Liebe und der Verantwortlichkeit für das neue Erdenwesen. Ein Gefühl, das die Eltern nie mehr verlässt. Überhaupt stehen die ersten sechs bis acht Wochen, das so genannte Wochenbett, unter einem besonderen Stern. Versuchen Sie, diese kostbare Zeit zu genießen. Sie kommt nicht wieder

Säuglingszeit: Babypflege und Begegnung

Wie viele Baby-Ratgeber haben Sie schon gelesen? Wir möchten uns auf wenige Tipps beschränken, denn wirklich wichtig ist nicht viel: Die gegenseitige Kontaktaufnahme ist das zentrale Thema der ersten Monate.

Unsere Ratgeber gibt es auch auf Recycling-Papier oder zum Download!

Sie finden darin:

  • die entscheidenden Entwicklungsphasen Ihres Kindes
  • typische Kinderbeschwerden und Tipps für die Behandlung zu Hause
  • Empfehlungen für natürliche Arzneimittel, die die Hausapotheke bereichern
  • genaue Anleitungen für alle vorgeschlagenen Anwendungen
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