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Fieber beim Baby: Erfahrungen sammeln

Wenn ein Baby Fieber bekommt, machen sich die meisten Eltern große Sorgen. Tatsächlich sollte Fieber bei einem Baby in den ersten drei Monaten sehr ernst genommen werden. Mit zunehmendem Alter darf Fieber dann als Entwicklungsschritt gesehen werden – für die Kinder wie auch für ihre Eltern, die mit jedem Infekt Erfahrungen sammeln.

Die Heilpraktikerin und Hebamme Manuela Burkhardt beschreibt es so: „Ich versuche, den Eltern erst einmal die Angst vor Fieber zu nehmen, indem ich über seine heilende Wirkung aufkläre.“ Denn Fieber erfüllt eine wichtige Funktion: Mit einer erhöhten Körpertemperatur setzt sich der kleine Körper aktiv gegen Krankheitserreger zur Wehr. „Die Temperatur bleibt nur so lange erhöht, bis der Infekt überwunden ist und die Erreger beseitigt sind. Diese Auseinandersetzung mit der Umwelt stärkt das Immunsystem nachhaltig“, weiß Manuela Burkhardt. Fieber gehört zum Großwerden dazu. Begleite dein Baby mit Fieber zuversichtlich und aufmerksam.

Was sagt dein Gefühl?

Wann zum Arzt / zur Ärztin? Diese Frage lässt sich nicht nur anhand von Symptomen beantworten.

Entscheidend ist auch, was dein Bauchgefühl sagt.

Du kennst dich bzw. dein Kind schließlich am besten. Deshalb solltest du zum Arzt / zur Ärztin gehen, wann immer du dich unsicher fühlst.

Fieber bei Babys – wann zum Arzt / zur Ärztin?

  • Wenn dein Baby in den ersten drei Lebensmonaten Fieber bekommt
  • Wenn das Fieber höher ist als 39 Grad Celsius oder länger als zwei Tage anhält
  • Wenn weitere Krankheitszeichen auftauchen wie z. B. Schüttelfrost, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen und Hautausschläge
  • Wenn das Fieber zu anhaltender Trinkverweigerung führt
  • Bei einem Fieberkrampf
  • Wenn sich der Allgemeinzustand deutlich verschlechtert

Wann hat ein Baby Fieber?

Ein Baby hat Fieber, wenn seine Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius steigt. In den ersten sechs Lebensmonaten spricht man schon bei Temperaturen über 38,0 Grad Celsius von Fieber.
Die Temperatur allein sagt aber noch nichts darüber aus, wie schwer dein Baby erkrankt ist. „Lieber mehr das Kind als ausschließlich das Fieberthermometer beobachten“, rät Manuela Burkhardt. Erscheint dir dein Baby ganz verändert, scheue dich nicht, einen Arzt aufzusuchen.
Um Eltern die Angst vor Fieber zu nehmen, hat Prof. Dr. David Martin, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, die FeverApp entwickelt. Sie funktioniert wie ein persönliches Fieber-Tagebuch, das mit einer Infothek gekoppelt und in aktuelle Forschungsergebnisse eingebunden ist: feverapp.de.

Fieber senken beim Baby

Ist dein Baby älter als drei Monate, kannst du das Fieber im Anfangsstadium aufmerksam beobachten, bevor du aktiv eingreifst. Wenn die Körpertemperatur deines Babys aber 39 Grad Celsium erreicht, solltest du das Fieber behutsam senken und einen Arzt aufsuchen. Bitte beginne mit fiebersenkenden Maßnahmen aber nur, wenn sich die Waden und Füße warm anfühlen. Denn erst dann ist der Körper deines Babys bereit, etwas von seiner Wärme abzugeben.

Was hilft einem Baby bei Fieber?

In unseren Empfehlungen zum Thema Fieber bei Babys findest du medizinische, pflegerische und hebammenkundliche Aspekte gebündelt. Sie reichen von Arzneimitteltipps über äußere Anwendungen bis hin zu bewährten Hausmitteln.

Grundsätzlich gilt: Die hier genannten Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

1
Ausreichend trinken

Durch die hohe Körpertemperatur braucht dein Baby jetzt viel Flüssigkeit. Zusätzlich zum Stillen kannst du deinem Baby mit Fieber Lindenblüten, Holunderblütentee oder auch lauwarmes Wasser anbieten. Sollte dein Baby bereits zusätzliche Nahrung bekommen und nun keinen Hunger haben, ist das kein Anlass zur Sorge. Dein Baby wird nach der Genesung wieder ordentlich Appetit haben und einen eventuellen Gewichtsverlust schnell aufholen.

2
Warm halten, aber Schwitzen vermeiden

Solange das Fieber ansteigt, friert dein Baby. Deshalb solltest du es mit Wollsocken, einem Mützchen oder einer leichten Decke zusätzlich umhüllen. Bitte wechsle durchgeschwitzte Kleidung sofort und greife während der Fieberphase bevorzugt zu Stoffwindeln.

Ein gut gelüfteter, dunkler Raum ist jetzt ideal, und eine ruhige Umgebung wohltuend. Lass dein Baby mit Fieber so viel wie möglich im Bett.

3
Zitronenwasser

Wenn Arme und Beine kühl sind, kannst du dein Baby ab drei Monaten mit warmem Zitronenwasser waschen. Fußbäder oder Wadenwickel sind erst für Kleinkinder geeignet.

So funktioniert die Waschung
Verdünne den Saft einer ungespritzten Zitrone mit 1 bis 2 l warmem Wasser. Die Schale der Zitrone kannst du zusätzlich mit einem Küchenmesser einritzen und in das Wasser legen, damit auch das Zitronenöl austreten kann. Für die Anwendung sollte die Zitronenwassertemperatur nur 2 Grad unter der Körpertemperatur liegen. Wasche damit das Kind von Kopf bis Fuß vorsichtig ab, trockne jeden Körperteil sofort ab und decke das Kind danach gleich wieder zu.

4
Fieberzäpfchen fürs Baby

Die Aconitum/China comp., Suppositorien für Kinder (Zäpfchen) wirken bei grippalen Infekten sanft fiebersenkend, ohne die gesunde Abwehrreaktion zu unterdrücken. Sie sind speziell für Babys und Kinder unter sieben Jahren mit Fieber dosiert.

*Pflichtangaben

Aconitum/China comp., Suppositorien für Kinder

Schon gewusst?

Persönliche Erfahrungen, die unsere Hebammen oder Mitarbeiterinnen mit dir teilen, kannst du im Naturwichte Blog nachlesen – siehe dazu auch unsere Themenvorschläge im folgenden Slider. Außerdem findest du im Naturwichte Blog zahlreiche Tipps um den Alltag für dich und deine Familie gesund, nachhaltig und mit Spaß zu gestalten.

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Aconitum/China comp., Suppositorien für Kinder

Aconitum/China comp., Suppositorien für Kinder. Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Harmonisierung des Zusammenwirkens von Ich- und Empfindungsorganisation bei fieberhaften grippalen Infekten. Stand: Februar 2019. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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