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Zur Ruhe kommen – wie das selbst in unruhigen Zeiten gelingt.

Auch wenn das öffentliche Leben momentan stillzustehen scheint – Stille und Leere sind nicht gleichbedeutend mit Ruhe. Im Gegenteil: Das Ausharren, die Ungewissheit, der Abstand zu eigentlich nahestehenden Menschen können beunruhigende Ausmaße annehmen. Wie soll man da noch zur Ruhe kommen?

Schlaf als vorbeugende Maßnahme.

Einschlafen, durchschlafen, erfrischt aufwachen. Was so einfach klingt, stellt sich nicht selbstverständlich ein. Jeder Siebte benötigt nach dem Zubettgehen mehr als eine halbe Stunde, um in den Schlaf zu finden. Grund hierfür sind oftmals Stress und Nervosität, die den Rhythmus von Schlafen und Wachsein aus dem Takt bringen. Momentan vergeht kein Tag ohne besorgniserregende Nachrichten. Sie können als Reize nachwirken und das Gedankenkarussell immer weiter kreisen lassen. Das behindert das Einschlafen oder führt zu nächtlichem Aufwachen. Dabei sind ausreichende Ruhe- und Schlafphasen gerade in unruhigen Zeiten wichtig.

Es geht um Ihren Rhythmus.

Wird der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört, verlängern sich die Wachphasen, was wiederum den Organismus schwächt. So führt Unruhe zur Schlafstörung und die Schlafstörung zur Erschöpfung. Um diesen Kreis zu durchbrechen, gilt es, das Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität, Schlafen und Wachen wiederherzustellen. Der normale Alltag vieler Menschen folgt einem festen Rhythmus. Nur macht die Normalität gerade Pause. Wer im Homeoffice arbeitet, muss sich ganz neu organisieren. Wer seine Arbeit verloren hat, hat auch viele strukturgebende Faktoren eingebüßt. Und wer einen medizinischen oder pflegenden Beruf ausübt, macht vermutlich eine Überstunde nach der anderen. Dennoch gilt: Schaffen Sie sich Rhythmus. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

Tipp 1: feste Schlafenszeiten

Wer sich beim Schlafengehen und Aufstehen an halbwegs feste Zeiten hält, gibt seinem Körper eine rhythmische Hilfestellung. Kleine Tagesabschlussrituale – ein Glas warme Milch mit Honig oder eine Entspannungsübung auf der Bettkante – erleichtern den Übergang. Wenn der eigene Schlafrhythmus zudem mit dem Tag-Nacht-Rhythmus auf unserem Planeten verbunden ist, können biologische Unterstützungsprogramme ihre Wirkung entfalten. Das schlaffördernde Hormon Melatonin etwa wird zum Abend hin von der Zirbeldrüse produziert und erreicht während der Nacht seine höchste Konzentration. In dieser Zeit zu schlafen, fällt uns deshalb besonders leicht.

Wie viel Schlaf ist gesund?

Ausreichend Schlaf ist wichtig, da sind sich die Mediziner einig – und sprechen von mindestens 6 Stunden. So weit die Untergrenze. Aber kann man eigentlich auch zu viel schlafen? Es scheint so. Der Mediziner Markus Sommer schreibt in seinem aktuellen Therapiebrief: „Eine Studie an mehr als 50 000 Frauen ergab, dass eine Schlafdauer von weniger als 6 Stunden – aber auch eine von mehr als 9 Stunden – mit deutlich höherer Rate an Lungenentzündungen einherging als eine Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden."

(Patel et al.: A prospective study of sleep duration and pneumonia risk in women. Sleep 2012; 35: 97–101)

Tipp 2: das Gedankenkarussell anhalten.

Wer direkt vor dem Schlafengehen die letzten Nachrichten guckt oder auf dem Handy teilt, gibt seinem Gedankenkarussell noch einmal gehörig Schwung. Probieren Sie aus, wie wohltuend eine Informationspause am Abend sein kann. Das Handy auszuschalten oder zumindest aus dem Schlafzimmer zu verbannen, ist eine ebenso einfache wie wirksame Maßnahme. Statt sich kurz vor dem Einschlafen im Weltgeschehen zu verlieren, können Sie Ihre Gedanken auf Ihren ganz persönlichen Tag lenken. Was haben Sie heute erlebt? Wofür sind Sie dankbar? Und wenn Ihnen jetzt noch etwas einfällt, das Sie nicht zur Ruhe kommen lässt, hilft Ihnen ein Notizblock auf dem Nachttisch. Hier können Sie Ihre Gedanken bis zum nächsten Morgen aufbewahren.

Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen befasst, ist am nächsten Tag zu müde, um sie zu lösen.

Tipp 3: den Füßen gute Nacht sagen.

Bereiten Sie neben Ihrem Geist auch den Körper auf die Nachtruhe vor. Denn körperliches Unbehagen kann das Einschlafen ebenfalls hinauszögern. So lässt es sich etwa mit kalten Füßen nicht gut schlafen. Nehmen Sie vor dem Zubettgehen ein wärmendes Fußbad oder packen Sie Ihre Füße in dicke Wollsocken ein. Auf diese Weise können Sie aktiv Ihren Schlaf fördern.

Tipp 4: Avena, Passiflora, Lavendel & Co.

Natürlich wirksame Arzneimittel helfen Ihnen dabei, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren. Avena comp., Globuli velati* harmonisieren das Nerven-Sinnes-System und helfen, das Gedankenkarussell zu stoppen. Sie begleiten Sie in einen erholsamen Schlaf. Unsere Passiflora comp., Globuli velati* wirken bei Einschlafstörungen im Zusammenhang mit Herzklopfen und innerer Unruhe. Sie beruhigen am Tage und fördern die Schlafbereitschaft am Abend.

Ebenfalls beruhigend: ein Tee, den Sie zu gleichen Teilen aus Hopfen, Johanniskraut, Lavendel und Melisse zubereiten. Und wenn Sie dann noch Ihre Arme und Beine mit Lavendelöl einreiben, kann der Schlaf Ihrer Einladung kaum noch widerstehen ...

*Pflichtangaben

Buch Tipp

Markus Sommer ist niedergelassener Arzt mit eigener Praxis in München. Neben diversen Vortragstätigkeiten ist er Autor. Sein Buch „Grippe und Erkältungskrankheiten natürlich heilen“ (aethera-Verlag Freies Geistesleben) behandelt das Grippethema umfassend: von der Lebensführung und der Prophylaxe über die gesamte Bandbreite der Behandlungsmöglichkeiten bis hin zum vielfach vernachlässigten Thema des gründlichen Auskurierens. Das Buch bietet eine Fülle von Arzneimitteln und Therapiemöglichkeiten der anthroposophischen Medizin zur Behandlung grippeartiger Erkrankungen.

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*Pflichtangaben

Avena comp.

Globuli velati
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Ein- und Durchschlafstörungen, abendliche Unruhezustände, insbesondere bei neurasthenischer Konstitution, Überempfindlichkeit und Nervosität. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker) und Lactose. Avena comp., Globuli velati ist glutenhaltig. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Passiflora comp.

Globuli velati
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Schlafstörungen, nervöse Unruhe, Herzangst. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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