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Pflege zu Hause: und wo bleibe ich?

Wer andere pflegt, darf eine Person nicht übersehen: sich selbst.
Gehören auch Sie zu den vielen Menschen in Deutschland, die sich um die Pflege einer nahestehenden Person kümmern? Die eigentlich nicht einmal Zeit haben, diesen Artikel zu lesen, weil der ganze Tag bis zur letzten Minute verplant ist? Dann hat Gerda Zölle von der WALA-eigenen Fachberatung Pflegeberufe genau für Sie Tipps und Anregungen zusammengestellt, die Sie spürbar entlasten werden. Sie weiß, wie fordernd – aber auch erfüllend – Pflege sein kann.

Jeden Tag für einen Menschen da zu sein, der auf Unterstützung angewiesen ist, kostet viel Kraft, Zeit, Geduld und Güte. Es ist eine wertvolle, aber auch eine fordernde Aufgabe. Damit Sie diese Aufgabe für die Person, die Sie pflegen, weiter erfüllen können und damit Sie dabei nicht auf der Strecke bleiben, müssen Sie an sich selbst denken. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit dem Erhalt Ihrer eigenen Gesundheit und seelischen Ausgeglichenheit. Wie kann das gelingen?

Schnell für Entlastung sorgen:

Entlastung ist das A und O. Sie beginnt mit ganz praktischen Maßnahmen, die Sie selbst organisieren können: den Nachbarn ansprechen, der vielleicht Kleinigkeiten vom Einkauf mitbringt. Ein höhenverstellbares Pflegebett anschaffen. Sich mit Geschwistern oder erwachsenen Kindern zusammensetzen und gemeinsam einen Betreuungs- und Urlaubsplan abstimmen. Sie müssen nicht alles selber tun, wenn die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden.

Zeit für kleine Wohltaten einbauen:

Selbstpflege ist ein großes Wort. Aber es meint auch kleine Wohltaten: eine Tasse Tee, ein Sonnenstrahl am offenen Fenster, ein warmes Bad, ein hüllendes Körperöl. Diese kurzen Pausen sorgen dafür, dass Sie zwischendurch und nach getaner Arbeit wieder zu sich selbst finden.

Professionelle Hilfe organisieren:

Ein ambulanter Pflegedienst verschafft Ihnen eine spürbare und gut planbare Entlastung. Je nach Pflegegrad Ihres Angehörigen werden unterschiedliche Leistungen von der Pflegekasse übernommen bzw. Zuschüsse gezahlt. Der erste Schritt ist also die Einstufung in einen von fünf Pflegegraden. Ein Gutachter nimmt sie vor. Seit Januar 2017 gelten neue Regelungen, die zum Beispiel die Einstufung von Demenzkranken und auch die pflegenden Angehörigen betreffen. Bei einer Pflegeberatungsstelle in Ihrer Nähe bekommen Sie alle Informationen, die Sie für die nächsten Schritte brauchen. Wichtig ist: Die Pflegebedürftigkeit muss voraussichtlich länger als sechs Monate bestehen.

Freiräume verteidigen:

Freiräume und Gespräche können ebenfalls sehr entlastend sein. Achten Sie auf Zeiten, die nur Ihnen gehören, halten Sie an Ihren Hobbys fest, bewahren Sie Ihre sozialen Kontakte und vertrauen Sie Ihre Sorgen nahestehenden Menschen an. „Bleiben Sie im Leben“, schreibt Birgitt Bahlmann in einem von ihr herausgegeben Ratgeber (Pflege daheim, erschienen im Salumed-Verlag) und meint damit auch die Zeit nach einer intensiven Pflegephase. Denn manche Pflegende fallen in ein „Loch aus Erschöpfung und Untätigkeit“, wenn der Mensch, um den sie sich so intensiv gekümmert haben, ins Heim umzieht, stirbt – oder wieder gesund wird.

Natürliche Heilkräfte wirken lassen:

Seit 1935 stellen wir natürlich wirksame Arzneimittel her. Drei möchten wir Ihnen vorstellen.

Die Nerven stärken
Aurum/Apis regina comp., Globuli velati* enthalten mit Johanniskraut, Honigbiene und Gold gleich drei lichtstarke Substanzen, die die Nerven stärken. So helfen sie bei nervöser Erschöpfung.

Verspannungen lösen
Das Aconit Schmerzöl* wärmt wohltuend, löst Verspannungen und lindert Muskel- und Gelenkbeschwerden. Das duftende Lavendelöl beruhigt und entspannt.

Energie empfangen
Levico comp., Globuli velati* stärken die körpereigenen Aufbaukräfte bei Erschöpfungszuständen. Die Komposition enthält das Heilwasser der italienischen Levico-Therme und Prunuseisen.

*Pflichtangaben

Rund zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland werden im privaten Umfeld versorgt. Respekt, wenn auch Sie zu den Pflegenden gehören.

Gerda Zölle, 59, ist gelernte Altenpflegerin und Palliativfachfrau, Lehrerin für Pflegeberufe und Expertin für anthroposophische Pflege. Sie leitet die Fachberatung Pflegeberufe bei der WALA. 

Die ganze Serie lesen

Heute haben Sie Teil 2 unserer Serie zur häuslichen Pflege gelesen. Sie finden alle bisher erschienenen Artikel in unserem Magazin. Weitere Beiträge folgen – erst im Newsletter, dann auf unserer Website.

*Pflichtangaben

Aconit Schmerzöl

Ölige Einreibung
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Anregung des Wärmeorganismus und Integration von Stoffwechselprozessen bei schmerzhaften entzündlichen Erkrankungen, die vom Nerven-Sinnes-System ausgehen, z.B. Nervenschmerzen (Neuralgien), Nervenentzündungen (Neuritiden), Gürtelrose (Herpes zoster), rheumatische Gelenkerkrankungen. Warnhinweis: Enthält Erdnussöl. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Aurum/Apis regina comp.

Globuli velati
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Harmonisierung des Wesensgliedergefüges bei seelisch bedingten, funktionellen Organstörungen, die sich in Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schwindelgefühlen, Kreuzschmerzen u.ä. äußern können (Neurasthenie, vegetative Dystonie), nervöse Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren (klimakterische Stimmungslabilität), depressive Verstimmung, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). Aurum/Apis regina comp. ist glutenhaltig. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Levico comp.

Globuli velati
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Zur Anregung des Aufbaustoffwechsels, z.B. bei Erschöpfungszuständen, hypotonen Kreislaufregulationsstörungen, latentem Eisenmangel. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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