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Heuschnupfen und Allergien auf dem Vormarsch

Heuschnupfen und Allergien auf dem Vormarsch

Die Natur ist erwacht – und mit ihr Abermillionen von Pollen, die Allergikern das Leben schwermachen können. Wir erforschen das Wesen von Allergien, spüren ihren Ursachen nach und geben konkrete Tipps zur Vorbeugung, zur medikamentösen Behandlung und zum Training des Immunsystems.

Es beginnt mit einem Kribbeln an der Nasenspitze. Die Schleimhäute schwellen an, die Nase tropft. Auch die Augen sind gerötet und jucken. Manchem Geplagten wird sogar der Hals dick. Hatschi! Willkommen in der Heuschnupfen-Saison. Während alle Welt sich über den Frühling freut, bricht für Pollenallergiker eine mitunter leidvolle Zeit an. In westlichen Industriestaaten ist die Zahl der Menschen mit Allergien in den letzten Jahrzehnten teils um das Zwanzigfache gestiegen. Bei einem knappen Drittel der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren lassen sich Allergien ärztlich feststellen. Am häufigsten ist Heuschnupfen.1 Je nach Region und Klima beginnt die Saison manchmal bereits im Dezember oder Januar.

1https://www.allergieinformationsdienst.de/krankheitsbilder/heuschnupfen/verbreitung.html

Industrialisierter Lebensstil leistet Allergien Vorschub

Woher kommt dieser schier unglaubliche Anstieg um das Zwanzigfache? Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt nicht die eine, alles bestimmende Ursache. Vielmehr scheint es eine Vielzahl von Gründen zu sein, warum der moderne Mensch allergisch auf eigentlich harmlose Umweltbestandteile wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare reagiert. Der anthroposophische Hausarzt und Internist Dr. med. Christof Schnürer aus Badenweiler fasst zusammen: „Als wesentliche Einflussgröße haben die Epidemiologen den ‚westlichen, industrialisierten Lebensstil‘ ausgemacht.“ Was man darunter versteht? „Veränderte Tages-, Jahres- und Essrhythmen sowie industriell zubereitete, denaturierte (Fertig-)Kost mit einer Vielzahl von Zusatzstoffen.“ Auch unsere technisierte Landwirtschaft, die mit Herbiziden und Insektiziden arbeitet, scheint eine Rolle zu spielen.

Birke

„Die Allergie zeigt sich als Überreaktion typischerweise an den Grenzorganen des Körpers – Haut, Lunge, Darm.“

Prof. Dr. med. Alfred Längler, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Noch ganz am Anfang stehen Untersuchungen zu den Einflüssen des Wohn- und Arbeitsumfeldes – Stichworte sind Strahlung, Bau- und Möbelgifte – und Erkenntnisse über die Auswirkungen von Kleidung, die aus synthetischen Fasern besteht. „Antibiotika und Nahrungsgewohnheiten greifen in komplexe Ökosysteme (Mikrobiome2) ein. Das sind Lebenszusammenhänge, die für unsere Immunkompetenz überlebenswichtig sind und deren Veränderungen auch für die Genese überschießender, allergischer Reaktionen von Bedeutung sein dürften“, so Schnürer.3

2Der Begriff Mikrobiom meint hier die Zusammensetzung der Darmflora.
3https://www.karger.com/Article/PDF/464109

Das Wesen der allergischen Reaktion

Eingangs haben wir bereits kurz angerissen, mit welchen Symptomen Allergiker häufig zu kämpfen haben. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Alfred Längler blicken wir noch genauer hin. Längler ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie ärztlicher Direktor am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Er führt aus: „Die allergische Reaktion zeigt sich meist als Rötung, Schwellung oder Jucken. Besonders häufig sind Symptome an Haut und Schleimhäuten, in den Atemwegen und am Darm. Etwas bildlich formuliert könnte man sagen, dass sich die Allergie als Überreaktion typischerweise an den Grenzorganen des Körpers in seiner Umwelt – Haut, Lunge, Darm – zeigt. Im übertragenen Sinne geht es also um die Frage, wie der betroffene Organismus im Verhältnis zur Außenwelt reagiert.“4 Es geht also nicht so sehr um das Allergen an sich, sondern vielmehr um die unangemessene Antwort unseres Immunsystems darauf.

„Die gute Nachricht: Das Immunsystem ist ein lernendes System. Das heißt: Wenn das Immunsystem (…) trainiert wird, kann es lernen, ‚richtig‘ auf äußere Reize zu reagieren“, ermutigt Längler. Doch wie könnte ein solches Training aussehen, worauf wäre zu achten? Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

4https://www.damid.de/component/content/article.html?id=89:allergien

Tipps zur Vorbeugung und zum Training des Immunsystems

  • Studien zeigen, dass Kinder aus ländlichem Umfeld weniger Allergien entwickeln als Stadtkinder. Ein Lösungsansatz könnte sein, Kinder regelmäßig natürlichen potenziellen Allergenen auszusetzen. Sie müssen im Freien spielen dürfen und dabei mit Waldboden, Pflanzen und Bauernhoftieren in direkte Berührung kommen.
  • Auf eine qualitativ hochwertige, vitalstoffreiche Ernährung für die ganze Familie achten. Möglichst regional angebaute, frisch zubereitete Vollwert- und Biokost. Zelebrieren Sie gemeinsame Mahlzeiten, genießen Sie Ihr Essen in Ruhe. Tipp: Probieren Sie doch einmal unseren Vitaminsaft für Augenkraft.
  • Es scheint einen Zusammenhang zu geben zwischen dem Anstieg von Allergien und dem Einsatz fiebersenkender Mittel. Fieberhafte Infektionskrankheiten sollten möglichst nicht abgekürzt oder unterdrückt werden. „Die ständigen fieberhaften Infekte der Kleinkinder sind nicht Ausdruck eines gestörten Immunsystems, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich das Immunsystem gesund ausbilden kann“, betont Längler. Weiterführende Infos gibt es hier: www.warmuptofever.org
  • Achtsame, bedarfsorientierte Einnahme von Antibiotika in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Behandlung mit WALA Arzneimitteln

Zur Konstitutionstherapie bei Allergien eignen sich Calcium Quercus Globuli velati*. Sie stärken die Abgrenzungsfunktion von Haut und Schleimhäuten und helfen bei Juckreiz.

*Pflichtangaben

Als besonders quälend empfinden viele Pollenallergiker alle Symptome, die das Auge betreffen. Euphrasia Augentropfen* wirken natürlich bei geröteten, gereizten und tränenden Augen sowie allergischen Bindehautentzündungen. Sie lassen Entzündungen abklingen und regulieren den Flüssigkeitshaushalt der Augen. Auch bei allergischen Bindehautentzündungen in der Heuschnupfensaison oder bei Tierhaarallergie lindern sie die Beschwerden. WALA Echinacea Quarz comp. Augentropfen* lindern entzündlich-allergische Bindehautentzündungen und stärken die Abwehrkräfte des Auges.

*Pflichtangaben

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*Pflichtangaben

Calcium Quercus Globuli velati

Globuli velati
Wirkstoff: Quercus robur/petraea e cortice cum Calcio carbonico Lösung = D6
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Anregung der Ich-Organisation bei dystop eingreifender Empfindungsorganisation mit Störungen des Aufbaustoffwechsels, z.B. Allergien, Ekzeme, Hautentzündungen (Dermatitiden), übermäßige Regelblutungen (Menorrhagien). Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Echinacea Quarz comp. Augentropfen

Augentropfen
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Superinfektionen bei allergischen Bindehautentzündungen. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Euphrasia Augentropfen

Augentropfen
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Strukturierung des Flüssigkeitsorganismus im Augenbereich, z.B. katarrhalische Bindehautentzündung. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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