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Anthroprosophische Medizin, Kindergesundheit
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Reisen mit Kindern

Fünf Personen, zwei Monate, ein Campingbus – und unendlich viele Eindrücke. Im Frühling waren Giulia und Giordano mit ihren Kindern Agnese (4 Jahre), Frida (3 Jahre) und Arturo (10 Monate) im Bulli unterwegs auf Island. Wie der Roadtrip verlief, warum die Italiener die Insel im hohen Norden lieben und worauf sie auch unterwegs nicht verzichten möchten, haben uns die beiden Fotografen im Gespräch erzählt.

Wann habt ihr euch zu dieser Reise entschieden? Und wie habt ihr euer Ziel ausgewählt?

Giordano: Giulia und ich waren schon vor sieben Jahren auf Island – und gleich fasziniert von der Schönheit der Insel. Jetzt wollten wir die unberührte Natur durch die Augen unserer Kinder noch einmal sehen.

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Hat euch Island auch dieses Mal wieder so gut gefallen?

Giulia: Die Insel ist wunderschön und immer eine Reise wert. Einen Unterschied zu unserem letzten Besuch haben wir aber festgestellt: Island ist „in“. Auch außerhalb der Hochsaison sind viele Touristen unterwegs und die berühmten isländischen Sehenswürdigkeiten sind überlaufen. Zum Glück liegen die bekanntesten Vulkane, heiße Quellen, Gletscher und Lagunen relativ nah beieinander und man kann sie innerhalb von zwei bis drei Tagen besichtigen. Das haben wir gemacht – und sind dann zu den Fjorden im Westen der Insel gefahren. Dort gibt es kaum Menschen und schon gar keine Touristen. Dennoch sind alle Straßen gut befahrbar und wir sind mit dem Bus überall problemlos angekommen.

War das eure erste so lange Reise mit Camper und Kindern?

Giordano: Wir waren schön öfter mit den Kindern im Bus unterwegs. Mit Agnese waren wir in Schweden und Dänemark, als sie 10 Monate alt war. Und vor zwei Jahren sind wir mit Agnese und Frida über Sardinien und Frankreich nach Spanien und Portugal gefahren.

Wie wählt ihr eure Reiseziele aus?

Giordano: In Italien leben wir in der Stadt. In den Ferien zieht es uns daher immer wieder raus in die Natur – an Orte, wo sich die Kinder frei bewegen können. Hier gibt es für die Kinder viel zu entdecken, zu berühren, zu riechen. Wir lieben es, im Winter oder im Frühling zu reisen. Außerhalb der Sommerferien haben wir die Natur und auch die landestypischen Sehenswürdigkeiten fast für uns. Ganz abgesehen davon, dass wir als Fotografen die meisten Aufträge in den Sommermonaten erhalten und arbeiten, wenn andere in den Urlaub fahren.

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Wie plant ihr eure Reisen? Alles bis ins kleinste Detail?

Giulia (lacht): Auf keinen Fall. Wo wir Halt machen, unterscheiden wir unterwegs ganz spontan. Als Eltern von drei kleinen Kindern haben wir es uns abgewöhnt, große Pläne zu machen. Weil man diese meist ohnehin nicht einhalten kann.

Wie lange sitzt ihr durchschnittlich im Auto?

Giulia: So lange es geht, fahren wir durch. Natürlich werden die Kinder nach einer Weile unruhig – und Giordano mag das Autofahren auch nicht (beide lachen). Wenn wir dann Rast machen, suchen wir uns immer einen Platz, wo die Kinder spielen können. Beispielsweise einen Parkplatz in der Nähe einer Wiese oder eines Waldes. Campingplätze meiden wir, wann immer es geht. Wir sind lieber in der Natur, abseits der typischen Touristen-Plätze.

Eure Kinder sind noch sehr klein. Müsst ihr sie während der Fahrt beschäftigen?

Giordano: Wir haben immer Hörbücher dabei. Das funktioniert ganz gut, dann konzentrieren sich die Kinder auf die Geschichte – und nicht darauf, wann wir endlich da sind. Und für den Fall, dass sie nicht mehr nur zuhören möchten, sondern selbst aktiv werden, haben wir Blöcke und Malstifte dabei. Da sind die Kinder vertieft in ihre Werke und abgelenkt von der langen Fahrt.

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Hattet ihr auch schwierige Momente während eurer Tour? Krankheiten oder Unfälle?

Giordano: Einen größeren Unfall hatten wir zum Glück nicht. Aber ein paar kleinere Schrammen, Kratzer und Wehwehchen bleiben beim Spielen in der Natur nicht aus. Von Krankheiten wurden wir komplett verschont. Die Kinder werden eher zu Hause krank, wenn unsere Große Husten oder Schnupfen aus dem Kindergarten mit nach Hause bringt. In Island waren wir oft in ganz kleinen Dörfern und an sehr einsamen Orten unterwegs. Trotzdem gab es überall Ärzte oder Apotheker, die uns im Notfall hätten helfen können.

Und was hattet ihr in eurer Reiseapotheke?

Giulia: Nur das Notwendigste: etwas gegen Reiseübelkeit – jeweils ein Mittel für Kinder und eins für Erwachsene sowie gegen Durchfall. Außerdem hatten wir noch ein Mittel zum Fieber Senken dabei. Das haben wir glücklicherweise aber gar nicht benötigt. Und was in unserer Reiseapotheke natürlich niemals fehlen darf, sind Desinfektionsmittel und Pflaster.

Kennt ihr WALA Arzneimittel? Und wenn ja, benutzt ihr etwas davon?

Giulia: Ja, wir kennen die WALA Arzneimittel. Wir verwenden verschiedene Globuli und ich liebe die Kupfer Salbe rot. Diese hatten wir sogar auf unserer Islandreise dabei – gegen kalte Füße. Auch wenn wir während unseren Reisen Hitze nicht besonders lieben: Wer macht schon gerne Urlaub mit kalten Füßen? Also musste die Kupfer Salbe rot auf jeden Fall mit. (lacht)

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Die Füße sollen also warm sein. Das Essen auch? Habt ihr auf der Reise gekocht?

Giordano: Im Campingbus haben wir einen Kühlschrank, eine Kochplatte und einen Wassertank mit 50 Liter Fassungsvermögen. Dieser Vorrat reicht etwa vier bis fünf Tage. Deswegen haben wir immer im Bus gekocht und gegessen. So waren wir immer flexibel und konnten frei entscheiden, wann, was und vor allem wo wir essen wollten.

Das klingt nach großer Freiheit …

Giulia: Der Bus ist für uns wie ein zweites Zuhause. Er bringt uns hinaus in die Welt und bietet uns zugleich eine vertraute Umgebung, in der wir unsere Gewohnheiten und Rhythmen beibehalten können. Wo wir auch sind, haben wir unsere persönlichen Sachen dabei, etwa Bettwäsche, Handtücher, Geschirr und Spielsachen. Vor allem den Kindern vermittelt das Bekannte und Gewohnte eine gewisse Sicherheit in einer fremden Umgebung, in einem neuen Land. Der Bulli ist unser „Heimathafen“ während unserer Reisen.

Dann werdet ihr vermutlich nur noch mit dem Campingbus unterwegs sein?

Giordano: Wir werden sicher noch viele Reisen mit dem Bus machen, aber nicht ausschließlich. Es gibt tolle Reiseziele, an die man mit dem Bulli gar nicht oder nicht so einfach kommt.

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Steht denn euer nächstes Ziel schon fest?

Giulia: Wir haben noch ganz viele Ideen und Träume. Einige davon werden wir bestimmt verwirklichen. Wann das sein wird, lassen wir auf uns zukommen.

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*Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Kupfer Salbe rot

Salbe
Wirkstoff: Cuprum oxydulatum rubrum
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Harmonisierung von Integrationsstörungen des Wärmeorganismus im Kreislauf- und Stoffwechsel-Bewegungs-System, z.B. bei peripheren und venös hypostatischen Durchblutungsstörungen, krampfartigen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Nierenfunktionsstörungen. Warnhinweis: WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.