WALA Arzneimittel

Aktuelles von WALA Arzneimittel

Die Gründerin der anthroposophischen Medizin hat Geburtstag

„Die Entfaltung der Bewusstseinsseele verpflichtet uns, … die Natur nicht mehr auszubeuten, sondern zu erlösen – im Tun an der Natur neue Welten zu schaffen.“ (Ita Wegman)

Am 22. Februar, dem Geburtstag Marie Ita Wegmans, begeht die GAÄD den sogenannten Ita-Wegman-Tag. Ita Wegman hat nicht nur mit über 30 Jahren auf Anraten Steiners ihr Medizin-Studium aufgenommen und später in 1921 in Arlesheim die erste und bis in die 60er Jahre einzige anthroposophische Klinik gegründet. Es kam auch zu einer denkwürdigen Begegnung mit Rudolf Hauschka.

Kennengelernt haben sich die Beiden in Arnheim, wo Hauschka von Steiner den damals kryptischen Rat erhielt: „Studieren Sie die Rhythmen. Rhythmus trägt Leben.“ Hauschka, der mittlerweile auf den Weltmeeren unterwegs war und sich dem Studium von Haifischen widmete, legte just zur Zeit der dortigen Weltkonferenz, die Ita Wegman gegen viele Widerstände auf die Beine stellte, im Sommer 1928 in London an. Auf der Konferenz sowie auch auf der „Istar“, einem Schiff im Hafen Londons, das Hauschka bewohnte, kam es zu sehr intensiven Gesprächen über Geistes-, Natur- und Medizinwissenschaften. Hauschka hatte Feuer gefangen; allerdings fehlte ihm noch der Mut, ein Forschungslabor in Arlesheim zu errichten. „Dann aber half das Schicksal …“, wie er selbst in einem Vortrag sagte. In einem Briefwechsel aus Januar 1929 forderte Ita Wegman Hauschka unmissverständlich auf, die Haifisch-Expeditionen nun endlich hinter sich zu lassen und sich seinen Forschungen zu rhythmischen Herstellungsverfahren zu widmen. „Ja, ich komme.“ schrieb er zurück. Und, wie um sich selbst Mut zuzusprechen, ergänzte er: „Lege Vertrauen in jegliches Tun.“ Seine Forschungen in Arlesheim legten letztlich auch den Grundstein für die Entstehung der WALA.

Der Sonnenhof beteiligt sich am Bruderhahn-Projekt

Der biologisch-dynamisch wirtschaftende Sonnenhof ist ein Tochterunternehmen der WALA. Sorgsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen sowie eine bewusste und nachhaltige Gestaltung der Landschaft zeichnen den Demeter-Betrieb aus. Nun hat sich der Sonnenhof dazu entschieden, die männlichen Geschwister der Legehennen weiterleben zu lassen und am Bruderhahn-Projekt teilzunehmen. Mehr Informationen darüber erhalten Sie hier.

Die Wintermistel ist eingefahren

Zweimal im Jahr, zur Sommer- und Wintersonnenwende, klettert unser Wildsammler Martin Kienzler mit Klettergurt, Seil und Karabinern ausgestattet bis in die Kronen von Pappeln, Tannen & Co. Denn auch das macht die Mistel besonders – je nachdem, auf welchem Wirt sie wächst (insgesamt nutzen wir Misteln von acht verschiedenen Baumarten), hat ihre Heilkraft andere Aspekte. Sowohl in den Stängeln, als auch in den Beeren finden sich wertvolle Wirkstoffe.

Um den Dreikönigstag endet die Winterernte der Mistel, die aufgrund ihrer Erscheinung auch Hexenbesen genannt wird. Besonders hierbei - als Halbschmarotzer wächst sie hoch oben auf Bäumen und Gehölzen. Deshalb sollte man für die Mistelernte auch möglichst schwindelfrei sein.

Die Sommerernte findet ab dem 21. Juni über einen Zeitraum von zwei Wochen statt. Zu dieser Zeit ist die Konzentration von Viscotoxin in den Blättern am höchsten. Mit der ebenfalls zweiwöchigen Winterernte ab dem 21. Dezember passt man den Zeitraum ab, in dem die Konzentration von Mistellektinen in den älteren Stängeln sowie in den Beeren und Samen besonders hoch ist.

„Im Mittelpunkt unseres Wirtschaftens steht der Mensch, nicht der Markt“ – Dr. Philip Lettmann wechselt in den Vorstand der WALA Stiftung

Dr. Philip Lettmann kam 2004 zur WALA und war im Unternehmen zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für das Ressort Infrastruktur und Versorgung. Sein nächster Schritt führte ihn in den Vorstand der WALA Stiftung. Die Struktur eines Stiftungsunternehmens ist auf Langfristigkeit ausgerichtet, auf Nachhaltigkeit im umfassenden Sinne – ökologisch, ökonomisch und sozial. Diese Struktur zieht in der Regel Menschen an, die gerne auf langfristig sinnvolle Ziele hinarbeiten wollen und sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

Was Dr. Philip Lettmann zur WALA brachte und in der Konsequenz nun in der Stiftung begeistert, davon erzählt er im Interview.

WALA Heilmittel ist fahrradfreundlicher Arbeitgeber: mit dem Zertifikat in „Gold“ ausgezeichnet

Zum dritten Mal in Folge haben wir die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ des ADFC verliehen bekommen.

Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die neue EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Zuvor hieß die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Betrieb“. Nun hat WALA Heilmittel das begehrte Siegel in der Kategorie „Gold“ erhalten.

Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband, sagt: „WALA fördert den Radverkehr mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Es stärkt die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl.“ Zugleich kann ein Arbeitgeber beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten.

Was zeichnet einen fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus?

Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein:  Radabstellanlagen sind günstiger und brauchen weniger Platz als Pkw-Parkplätze. Die Kosten für Fahrradförderung liegen niedriger als die für eine Unterstützung von Pkw- und ÖPNV-Nutzern.

Bedeutung für die Mitarbeitergesundheit

Unternehmen, die den Radverkehr systematisch fördern und sich zertifizieren lassen, sind Gewinner: Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, wird damit Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/

Weltkonferenz 100 Jahre Anthroposophische Medizin – „Crossing Bridges – Being Human!“

Bei allerbestem Spätsommerwetter feierten gut 800 Menschen am Goetheanum in Dornach / Schweiz vom 12. bis zum 20. September das 100-jährige Jubiläum der Anthroposophischen Medizin. Für ein nachhaltig schönes Miteinander galt das verpflichtende und an die aktuelle Situation in der Schweiz angepasste Hygienekonzept. Parallel zur Präsenzkonferenz in Dornach feierten insgesamt weit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 60 Ländern in persönlichem und fachlichem Austausch in örtlichen Gruppen oder im Rahmen der Teilhabe an Videovorträgen der Referentinnen und Referenten. Thematische Grundlage und Klammer der Konferenz waren die sogenannten Brückenvorträge Rudolf Steiners vom Dezember 1920. Hierin geht es um einen zentralen Aspekt der Anthroposophischen Medizin: Die Bedeutung der Wärme. Und zwar auch in der zwischenmenschlichen Beziehung, insbesondere mit Blick auf die Anthroposophischen Medizin und Pflege.

Die Festtagung war aber keinesfalls ausschließlich Rückblick – vielmehr machte sie das große Zukunftspotential der Anthroposophischen Medizin deutlich. Auch die WALA trägt seit nunmehr 85 Jahren mit der Herstellung anthroposophischer Arzneimittel zu diesem Zukunftsimpuls bei und war mit einem Informationsstand bei der Konferenz vertreten.

Imker

Zukunftsfähige Gemeinschaften

Der Sommer neigt sich dem Ende zu - auch bei uns im WALA Heilpflanzengarten. Und nicht nur die Pflanzen bereiten unsere Gärtner auf die kälteren Jahreszeiten vor. Auch die insgesamt zwanzig Bienenvölker müssen winterfest gemacht werden. Schon im Juli wird geprüft, ob die bestehenden Gemeinschaften groß und stark genug sind, um überwintern zu können. Ein Jungvolk, dessen Bienenkönigin nicht von ihrem Hochzeitsflug zurückgekehrt ist, wird "aufgelöst". Beim Auflösen werden die Bienen in ausreichender Entfernung zum Bienenstand mit einer Gänsefeder von den Rahmen "abgefegt". Man erlaubt den abgefegten Bienen nun nicht mehr in ihr altes Zuhause zurückzukehren. Sie sind nun ohne Heim und betteln sich bei den Nachbarvölkern ein, was nicht ganz unaufgeregt abläuft. Das Ergebnis dieser Auflösung und Zusammenführung sind größere, zukunftsfähigere Gemeinschaften. Eine Fähigkeit, die wir uns ruhig von den Bienen abschauen könnten.

Unser WALA Arnika Wildwiesenprojekt in Fokus Gesundheit

Fokus Gesundheit (Eßlinger Zeitung) berichtet über unser Arnika Wildwiesenprojekt und die medizinische Verwendung des „gelben Wunders“.

Weltstillwoche vom 1. bis 7. August

Die Weltstillwoche ist eine von der World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) ins Leben gerufene Aktionswoche, die sich seit 1991 der Förderung und Unterstützung des Stillens weltweit widmet. Weitere fördernde Organisationen sind UNICEF und die WHO. Die diesjährige Kampagne steht unter dem Motto „Stillen unterstützen für einen gesünderen Planeten“ und widmet sich den Auswirkungen der Säuglingsernährung auf die Umwelt und den Klimawandel.

Auch wir wollen Ihnen bei Fragen oder Unsicherheiten zum Thema mit Rat & Tat zur Seite stehen und empfehlen zur weiteren Lektüre unseren Ratgeber sowie unseren Blog.

Wir ernten Spitzwegerich

„Wenn ich auf dem Acker stehe und Spitzwegerich ernte, sehe ich den Plantago Bronchialbalsam* vor mir.“, so Bernhard Klett, Landwirt auf dem Sonnenhof. Der zur WALA gehörende Demeter-Betrieb baut für die Herstellung unserer Arzneimittel diejenigen Heilpflanzen an, die auf heimischen Böden gedeihen. Aktuell ernten wir den Spitzwegerich; in den vergangen drei Wochen sind bereits 750 kg zusammengekommen. Und die Ernten gehen bis in den September hinein. Für die Herstellung unseres Plantago Hustensafts* benötigen wir in diesem Jahr z. B. ganze 4,3 Tonnen der Spitzwegerichblätter. Das entspricht in etwa dem Gewicht einer gut genährten Elefantenkuh. Insgesamt wachsen auf den Feldern des Sonnenhof 20 bis 30 Tonnen der Heilpflanzen, die die WALA für die Herstellung ihrer Arzneimittel und Kosmetika benötigt.

*Pflichtangaben

Für die Klinik nebenan

Wir, die WALA Arzneimittel, sind eine Marke der WALA Heilmittel GmbH. Genauso wie die Marke Dr. Hauschka Naturkosmetik. Unter dem Motto "Zusammen wirken" war es deshalb selbstverständlich, dass wir statt eines großen Kessels Handcreme 5000 Liter Desinfektionsmittel aus Bio-Ethanol produzieren. Für die Alb-Fils-Kliniken in unserer schwäbischen Heimat. Mehr Infos zur WALA finden Sie hier

WALA Arzneimittel als Unterstützung in herausfordernden Zeiten

Die aktuelle Situation bringt vielerorts Verunsicherung und Angst mit sich. Viele Menschen klagen über stressbedingte Beschwerden, wie etwa Verdauungsbeschwerden oder suchen Hilfe bei Schlaflosigkeit, Nervosität und Unruhe. Sie möchten Ihre Abwehrkräfte unterstützen? Hier finden Sie hilfreiche Tipps.

Gerne möchten wir Sie unterstützen und Ihnen nötige Ruhe in diesen aufgewühlten Zeiten schenken. Mehr Tipps und Informationen erhalten Sie auch im Ratgeber Natürlich gesund.

Frühlingsanfang unter angespannten Bedingungen

Wieder wird es Frühling, wieder öffnen sich die Blüten, wieder singen die Vögel – aber die Aufmerksamkeit wendet sich einem ganz anderen Thema zu: dem Corona-Virus. Es bestimmt unseren Alltag und unser Gleichgewicht. Aber die Natur richtet sich nicht nach den Sorgen der Menschen, sie lebt in ihrem eigenen Rhythmus. Und so vertrauen wir darauf, dass alles gut wird. Genauso wie jedes Jahr der Frühling pünktlich seine ersten Vorboten schickt.

Wir wünschen Ihnen in dieser besonderen Zeit viel positive Energie und trotz allen Umständen ein klein wenig Frühlingsgefühle.

*Pflichtangaben

Plantago Bronchialbalsam

Salbe
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Katarrhalisch-entzündliche Erkrankungen der Luftwege. Warnhinweis: Enthält Kampfer, Erdnussöl, Eucalyptusöl und Wollwachs. WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Plantago Hustensaft

Sirup
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Harmonisierung von Atmungs- und Schleimbildungsvorgängen bei katarrhalisch-entzündlichen Erkrankungen der Luftwege und zur Auswurfförderung (Expektoration), z.B. Bronchitis, Lungenentzündung (Bronchopneumonie), Bronchialasthma. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). Hinweis: 1 Esslöffel (15 ml) Sirup enthält 7,1 g Sucrose (Zucker). 1 Teelöffel (5 ml) Sirup enthält 2,4 g Sucrose (Zucker). WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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