
Die Bitterstoffe machen die Schafgarbe zu einem appetitanregenden und verdauungsfördernden Mittel, das bei Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden hilft. Das im ätherischen Öl enthaltene Proazulen wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und krampflösend. Schafgarbe stillt zudem äußere wie innere Blutungen, weshalb sich Abkochungen der Pflanze gut zur Wundbehandlung eignen. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich der Schafgarbe sind gynäkologische Beschwerden, zum Beispiel eine schmerzhafte Menstruation und Entzündungen im Vaginalbereich.
Die Homöopathie setzt Schafgarbe gegen Blutungen verschiedenster Art ein, zum Beispiel in Lunge, Darm, Nase oder Gebärmutter, bei Krampfadern und Unstimmigkeiten in Magen, Darm und Unterleib.