
Synonyme für Maniok: Cassava, Kassava, Kassave, Mandioka, Yuca
Wissenschaftlicher Name: Manihot esculenta Crantz
Familie: Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)
Maniok ist uns meistens nur als extrem harte große und spindelförmige Wurzel bekannt, aus der beim Anschneiden weißer Milchsaft perlt. Die mit einer erdfarbenen, leicht runzeligen Haut überzogene, im rohen Zustand giftige Wurzel liegt häufig in asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelläden und kann ein Gewicht bis zu fünf Kilogramm auf die Waage bringen.
Die Pflanze, die diese harten Knollen als Speicherorgan in der Erde ausbildet, wächst in tropischen Regionen als mehrjähriger, bis zu drei Meter hoher Halbstrauch. Die großen Blätter sind geteilt und sehen wie grüne Hände mit vielen langen Fingern aus. Am Strauch wachsen männliche und weibliche Blüten. In Rispen sind jeweils etwa 200 männliche und 20 weibliche Blüten zusammengefasst, die ungefähr fünf Tage lang blühen. Zuerst gehen die weiblichen, dann die männlichen Blüten auf. Aus den weißen bis grünen, eher unscheinbaren Blüten entwickeln sich runde Kapselfrüchte, die mit einem Knall aufspringen, sobald sie reif sind, und dabei die Samen herausschleudern. Für die Vermehrung reicht es, abgetrennte Stängel in die Erde zu stecken.