
Synonyme für Granatapfel: Grenadine, Paradiesapfel
Wissenschaftlicher Name: Punica granatum L.
Familie: Punicaceae (Granatapfelbaumgewächse)
Ein bisschen ist er wie die Erwartung an den Orient. Opulent, intensiv rot, schwer offenbart der Granatapfel in seinem Inneren saftig-prall ummantelte Samen. An die 400 sind es, die sich, strukturiert in Kammern unterteilt, eng an eng schmiegen – so fest, dass sie sich nur mit Widerstand voneinander lösen lassen. Von außen wirkt die Frucht, die botanisch eine Scheinbeere ist, ledrig und hart. Diese auffälligen Scheinbeeren wachsen an Bäumen, die bis zu fünf Meter hoch wachsen können, in Kultur aber meist strauchförmig geschnitten werden. Große rote Blüten mit auffälligen zackenförmigen Kelchblättern stehen von Juli bis September an den Zweigenden. Aus ihnen reifen von September bis Dezember die begehrten Früchte. Sie reifen nach der Ernte übrigens nicht wie andere Früchte nach, was die Botaniker mit dem kuriosen Fachbegriff „nichtklimakterische Frucht“ bezeichnen.