
Arzneilich verwendet wird die glatte, unverborkte, sogenannte Spiegelrinde 10 bis 15 Jahre alter Eichen, deren hoher Gerbstoffgehalt für die zusammenziehende (adstringierende), austrocknende, stopfende, virushemmende, ent-zündungswidrige und darmstärkende Wirkung verantwortlich ist.
Äußerlich werden Zubereitungen aus Eichenrinde bei Erkrankungen der Haut und Schleimhäute als Badezusatz, Gurgelmittel oder zu Umschlägen gegen juckende und nässende Ekzeme, Fußschweiß, Frostbeulen, Verbrennungen, Hämorrhoiden, Analekzeme und -fissuren sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie an den Augen eingesetzt. Innerlich findet Eichenrinde in Teemischungen gegen Sodbrennen oder akuten Durchfall ihre Verwendung.