
Die Brechnuss ist ein gutes Beispiel für das homöopathische Prinzip, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. In Mengen ab 0,75 bis 3 Gramm bewirken Brechnüsse extreme Muskelkrämpfe, eine Lähmung des Zentralnervensystems und der Muskulatur, eine Atemlähmung führt schließlich zum Tod! Gering dosiert steigert die Brechnuss hingegen den Muskeltonus, regt die Atmung und den Kreislauf an. In potenzierter Form wirkt sie dann entspannend und entgiftend auf die Verdauungsorgane und das Nervensystem.
Samuel Hahnemann (1755-1843) zählte die homöopathisch aufbereitete Brechnuss - Nux vomica - zu den Polychresten, was so viel bedeutet wie „zu vielem nützlich“. Für Nux vomica sind mehr als 7300 Einzelsymptome genannt, bei der die Brechnuss-Zubereitung helfen soll. Besonders gut wirkt die potenzierte Brechnuss, wenn Dauerstress, Zeitdruck, Leistungsdruck oder Schlafmangel auf den Magen schlagen.