
Der wissenschaftliche Name Leptospermum leitet sich vom griechischen leptos = dünn, fein und sperma = Same ab und beschreibt das Aussehen der federleichten Samen.
Die Ureinwohner Neuseelands, die Maoris, überliefern bereits seit langer Zeit das Wissen um die Heilwirkung des Manukastrauches. Die neuseeländische Regierung hat diesen Wissensschatz in jüngerer Zeit für sich entdeckt und subventioniert seitdem die Vermarktung des Manukaöls.
Kapitän James Cook lernte Manuka 1769 bei seiner Neuseeland-Expedition kennen. Damals bereitete seine Besatzung die frischen Blätter als Tee zu, weshalb Manuka verwirrenderweise auch Teebaum genannt wird. Manuka ist jedoch nicht mit dem australischen Teebaum Melaleuca alternifolia zu verwechseln, dessen Öl ebenfalls vielseitige Verwendung findet. In der Literatur geraten jedoch wegen der Namensgleichheit Darstellungen über die beiden Öle durcheinander.
Manukablätter verlieren übrigens beim Trocknen ihren typischen Geschmack.